Simplify your Marketing – Illusion oder Wirklichkeit?

Seit vielen Jahren ist es der Renner: Simplify your Life. Kurze, einfache Tipps helfen, den Alltag einfacher und leichter zu gestalten. Die Spanne reicht vom Aufräumen, dem Schreibtisch und der Ablage bis hin zur Lebensplanung. Bücher, Filme und Vorträge sind gefragt. In einer immer komplexeren Welt nimmt die Sehnsucht der Menschen nach einfachen Lösungen immer mehr zu. Egal ob Handy, Backofen oder PKW – alles wird immer komplizierter. Gleichzeitig suggeriert die Werbung, dass diese Geräte den Alltag angenehmer, leichter, schöner macht.

Auf der Suche nach dem heiligen Gral des Marketings
Die Sehnsucht nach einfachen Lösungen begegnet mir auch bei vielen Gesprächen zum Marketing. „Ich brauche einen Flyer, damit ich neue Kunden bekomme“. Oder aber eine Website, oder eine Presseinfo – oder eine einzige Anzeige. Ganz einfach – ach ja, und billig so es auch sein. Die eierlegende Wollmilchsau wird von mir gewünscht! Wenn ich das könnte, müsste ich heute nicht mehr arbeiten.

Diese Erwartungshaltung – oder besser die Sehnsucht – halte ich für legitim. Schlimmer finde ich, wie viele Marketingberater und Agenturen diese Sehnsucht bestärken, indem sie Patentrezepte, Goldene Regel, Königswege oder sonstwas versprechen. Mal für 299,- Euro das billige Rundum-Sorglos-Paket, mal für einen horrenden Preis.

Marketing ist vielschichtig und hochprofessionell
Marketing ist vielschichtig, komplex, eine kontinuierliche Arbeit – kurz, die Aufgabe von Profis. Einfache Lösungen und On-Hit-Wonders gibt es nicht. Jeder, der das erklärt oder vermeintliche Erfolgsrezepte verteilt, spielt mit dem Unternehmenserfolg seiner Kunden.

Jedes Unternehmen ist durch Menschen, die Werte und Angebote einzigartig. Also muss auch das Marketing individuell sein. Wir bedienen uns zwar der gleichen Instrumente, doch das Ergebnis ist individuell – so wie jeder Schreiner andere Objekte als seine Kollegen herstellt. Zu den Aufgaben eines Marketingberaters bzw. einer Marketingagentur gehört, mit und für den Kunden aus der Vielfalt der Möglichkeiten die richtigen herauszusuchen, für eine klare Positionierung und Positionierung zu sorgen – und natürlich für Design, Medien und regelmäßige Kommunikation zu sorgen. Dabei sollte es dem Marketingfachmann um den Kunden und dessen Erfolg gehen – und nicht allein um das Geld des Kunden, das in die eigene Tasche fließt.

Viel Erfolg bei der Suche
Es gibt kein „simples Marketing“. Und doch kann der Satz „Simplify your Marketing“ für Sie gelten – aber nur mit dem richtigen Marketingexperten an Ihrer Seite. Hoffentlich finden Sie diesen – einfach ist das nicht.

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Netsprecher – die etwas andere Ansprache auf der Website

Das Internet ist heute das zentrale Kommunikationsinstrument für Unternehmen. Die Professionalität bei den Inhalten, dem Design und Technik nimmt immer weiter zu. Und doch stellt sich immer wieder die Frage: Wie spricht man die Besucher adäquat an? Wie führt man sie  auf bestimmte Seiten? Und wie erzeuge ich selbst bei einem sachlichen Themen mit etwas Humor eine gezielte Weiterempfehlung?

Ein interessanter Weg ist der Einsatz eines Netsprechers. Hier wird ein kurzer Videoclip (etwa 10 – 20 sec) gedreht. Dieser kann durch einen geschickten Dreh und moderner Technik praktisch an jeder Stelle einer Website eingefügt – es braucht nicht mehr einen festen Rahmen im Design.

Ein aktuelles Beispiel ist bei der Social Media Agency zu finden, weitere Infos bei Youtube und auf der Website Netsprecher.de.

 

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Mehr als „me too“: Marketing für Berater und Trainer

„Wer nicht wirbt, stirbt.“ An den alten Grundsatz halten sich heute noch (viel zu) viele Unternehmen. Werbeanzeigen werden nach wie vor als das zentrale Instrument des Marketings gesehen – gerade im Mittelstand. Was beim  Handel und Handwerk noch teilweise funktionieren mag, passt bei Beratern, Trainern und Coaches nicht mehr. Doch wie sollen sie auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen?

„Me too“ – Ich arbeite nach…
Das zentrale Marketinginstrument für Berater, Trainer und Coaches ist die Website. Bei einem Vergleich fallen schnell einige zentrale Punkte auf, die fast überall gleich sind:

  • Die Ausbildung und die eigene Arbeitsweise stehen im Mittelpunkt – „ich arbeite nach…“, „ausgebildet bei…“, „studiert bei…“ – Wer nicht gerade in der Branche sehr bewandert ist, dem sagen die Namen nichts. Gleichzeitig definieren diese Personen sich über andere, nicht über sich selbst.
  • Wie eigenen Stärken, USPs bleiben unbeantwortet. Warum soll ich ihre Leistungen in Anspruch nehmen? Was können sie als andere?
  • Welchen Nutzen habe ich? In der Regel sind nur Allgemeinplätze zu finden?
  • Wer ist die Zielgruppe? Alle? Jeder, der Hilfe braucht? Jugendliche, Senioren, Berufstätige? Arbeitslose?
  • Einheitliche Sprache und Begriffe. Viele Texte und Webseiten sind austauschbar, beliebig. Die Begriff kommen – wie Floskeln – fast überall vor.

So kommt es, dass viele Berater, Trainer und Coaches erschreckend farblos und profillos nach außen wirken.

Ein klares Profil gewinnen – die Spezialisierung ist entscheidend
Entscheidend ist es, sich über das eigene Profil und die eigene Stärken bewusst zu werden. Was kann und will ich – und vor allem – was nicht? Berater, Trainer und Coaches sind Anbieter und Produkt in einem. Sind sie klar, ist das Angebot klar!

Keiner kann alles, jeder hat seinen Schwerpunkt. Doch wo ist der? Wie kann er deutlicher kommuniziert? Welche Marketinginstrumente setze ich ein. Diese und weitere Themen sind bei einer Marketingstrategie für Berater, Trainer und Coaches zu klären. Ohen Spezialisierung geht es nicht. Vor allem aber ist es wichtig: Wie können Kompetenz, Qualität und Glaubwürdigkeit vermittelt werden?

Marketingberater gibt es viele
Auch Marketingberater gibt es viele: mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Kompetenzen und Erfahrungen. Wie fnden Sie den richtigen? Gerade im Marketing ist eine eigene Praxiserfahrung unerlässlich. Marketingberater, die nie in einem Unternehmen oder einer Agentur gearbeitet, verstehen manche Zusammenhänge nicht.
Sie sollten weiterhin praktische Medienerfahrung besitzen. Nur wer selbst für andere Mailings, Websites, Social Media und Co. entwickelt und realisiert hat, kann auch qualifiziert beraten.
Und nicht zuletzt ist die soziale, zwischenmenschliche Kompetenz wichtig. Dampfplauderer mit Patentrezepten, Chaka-Du-kannst-es-Typen helfen Ihnen nicht weiter.

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Marketing – wem des Geistes Kind?

Marketing, Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) und Werbung werden immer wieder in Zusammenhang gebracht – und zwar wegen deren Aufgaben. Daher ist es schwierig, festzulegen, was Marketing macht und was Marketing nicht macht. Beispielsweise Kommunikationskonzepte – PR-Manager und PR-Berater würden diese sofort zu ihren Aufgaben zählen. Die Agentur Zielgenau ist jetzt aber eine Marketing- und Fundraising-Agentur und bietet trotzdem Kommunikationslösungen an. Wie kann das sein?

Vorab kurz geklärt, was Marketing ist: Bei Wikipedia heißt es beispielsweise, dass Marketing, veraltet Absatzwirtschaft, zwei Funktionalitäten hat. Zum einen ist mit Marketing die Abteilung gemeint, die die Darstellung eines Unternehmen als Ganzes und dessen Produkte an den Mann bringen muss. Zum anderen ist Marketing bei Wikipedia

„ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden und anderer Interessengruppen (Stakeholder).“

Damit unterstützt Marketing die Absatzorientierten Unternehmensprozesse. Heiko Walkenhorst müsste damit einverstanden sein. Er hat sich in marketing-blog.biz seine eigene These zurechtgeschrieben. Er behauptet:

„Es geht beim Marketing nur, nur, nur ums Geld. Natürlich erzählt man gerne, dass es beim Marketing um Menschen gehe. Das ist natürlich nur insofern richtig, als dass es eben jene Menschen sind, die das haben, was der Marketingtreibende gerne hätte: Geld. Und auch das Wort Markt soll in diesem Zusammenhang nicht verwirren, schließlich ist das Wort nur der ökonomische Plural von Mensch.“

Das ist jetzt mal ein harte Schote. Das würde bedeuten, dass die Kommunikationslösungen, die die Agentur Zielgenau anbietet, nur dem Ziel dienen, Gewinn zu machen. Und das wiederrum ist doch auch das ausgesprochene Ziel der Werbeleute. Werbung will nichts anderes, als den Absatz anzukurbeln, indem sie, im optimalen Fall kreativ, die Kundschaft so stimuliert, dass diese möglichst schnell das beworbene Produkt ohne lange Kaufberatungen erwerben oder alternativ einer Aussage zustimmen.

Jetzt gibt es aber einige Marketing-Experten und (hoffentlich) noch mehr Öffentlichkeitsarbeiter, die sagen, dass Unternehmen nicht alleine kommunizieren, um den Absatzverkauf zu steigern. Ein Unternehmen kann nämlich aus Sicht von Öffentlichkeitsarbeitern nur dann langfristig gut wirtschaften, wenn es sich u.a. profiliert (um sich von Wettbewerbern zu unterscheiden) und von seiner Umgebung akzeptiert wird (damit niemand bspw. Investitionsprogramme bestreikt). Denn: Eine positive Grundeinstellung gegenüber Unternehmen entscheidet auch über Kaufentscheidungen der Kunden. Sie kaufen eher bei demjenigen, den sie gut finden.

Wer ist jetzt also wofür verantwortlich bzw. welche Aufgaben sollten bei welcher Abteilung liegen? Eines vorab – sowohl Marketing, als auch PR und Werbung – alle haben mit Kommunikation zu tun. Und damit tragen sie die Verantwortung und Organisation der Vermarktung eines Unternehmens und seiner Produkte mit. Dabei ist die wesentliche Frage die nach dem Inhalt und dem Ziel der jeweiligen Abteilung. Was ist also sinnvoll? Wer sollte was machen?

Zunächst: Jede Abteilung muss zwingend mit jeder zusammenarbeiten, da sonst ein Ungleichgewicht entsteht. Entscheidend dabei ist, dass die Organisation bei der Marketingabteilung liegt. Sie konzipiert, wie das Unternehmen bestmöglich vermarktet werden kann – und zwar inhaltlich, um dann bestmöglich Umsatz zu machen. Somit wäre die Öffentlichkeitsarbeit, auch Public Relations, für die Kommunikation des Profils, der USPs etc. des Unternehmens verantwortlich, während die Werber die Absatzkommunikation bildlich und sprachlich umsetzen. Ideal wäre also eine crossemdiale Verzahnung zwischen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Denn jeder Bereich kann für sich definiert werden – die Aufgaben müssen nur entsprechend nach strategischer Notwendigkeit mit dem jeweiligen Bereichs-Know-how angereichert werden. Und diese Plaunung des Gesamtkonzeptes sollte, um möglichst effektiv anzusetzen, beim Marketing angesiedelt werden – und ist somit auch richtig bei der Agentur Zielgenau.

 

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Social Media: Facebook erreicht die meisten Deutschen

Social Media ist weiterhin Thema. Wer zukünftig seine Zielgruppen erreichen will, sollte das neue Medium wenigstens berücksichtigen, denn auch für 2011 gilt, dass etwa die Hälfte aller Deutschen via Facebook potentiell erreichbar ist. Denn laut einer neuen BITKOM-Studie, die am 13. April veröffentlicht wird, bleibt Facbook auch dieses Jahr DAS Webtool der Deutschen. 47 Prozent aller Studienteilnehmer, die im Auftrag vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. befragt wurden, sind Mitglied bei Facebook, das international führende Scoial Network.

Mitgliederzahlen von verschiedenen Web 2.0-Tools/ Quelle BITKOM

Auf Platz zwei folgen die VZ-Netzwerke (MeinVZ, StudiVZ, SchülerVZ), die zusammen noch 27 Prozent der Befragten als Mitglieder vorweisen können. Die Business-Plattform Xing nutzen 8 Prozent der Befragt, den Micro-Blogging-Dienst Twitter nur 7 Prozent.

 

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Was hat der kleine Unternehmer im Social Web zu suchen?

Social Media Marketing hier, Social Web Auftritt da. Egal, wo man sich zumindest „halbprofessionell“ im Web bewegt, es heißt gegenüber von Unternehmern immer: „Gehen Sie ins Web – da müssen Sie und Ihr Unternehmen rein!“

Mittlerweile sind die ganz Großen wie Telekom, IBM und BASF beinahe alle im Social Web vertreten: Corporate Weblog, Facebook-Firmenseite, Twitter-Account, Youtube-Channel und wer weiß, was sonst noch alles. Es gibt ja mittlerweile gefühlte Abermillionen Web-Tools.

Jetzt existieren in Deutschland aber neben wenigen Konzernen, die sich mit einer ganzen Kommunikationsmannschaft ins Web aufgemacht haben, viele mittelständische und kleine Unternehmen. Die meisten von ihnen sind bisher mit ihrem Kundenkonzept ganz gut gefahren. Aber seit zwei Jahrzehnten bläst der regionalen Wirtschaft ein immer stärker werdender Globalisierungs-Wind entgegen, der sich während der letzten Wirtschaftskrise für manches Unternehmen zum Orkan auswuchs. Eins ist damit für regionale Unternehmen klar – so wie früher bleibt es nicht. Sie müssen raus, sich besser verkaufen, anders aufstellen, neue Kunden ansprechen. Nur wie?

Social Web – ein Ort für Sie!??
Selbst der letzte Hinterwälder hat jetzt mitgekriegt,  dass es dafür etwas gibt, im Internet, wo alle sind. Wo man die Welt berühren kann, ohne aus den Produktionsstätten oder Büros raus zu müssen. Potentielle Kunden einfach so in ihrem Computer ansprechen. Wie toll, wie einfach. Doch eine Besonderheit deutscher Unternehmer ist es, dass sie fast immer neben den Vorteilen auch sämtliche Nachteile ausfindig machen.

Nachteil für eine neue Kundenansprache im Social Web ist, dass diese mindestens genauso weitläufig ist, wie die reale Umwelt. Und das man im Social Web genauso Fehler machen kann, wie andernorts. Das man nicht weiß, wo sich wer gerade versteckt. Das Unangenehme an der Sache – im Social Web kann tatsächlich jeder live zusehen – beim Fehlermachen. Und alles, was einmal im Social Web drin ist, kann von cleveren Computer-Nerds auch wieder rausgebracht werden. Welcher Unternehmer will, dass seine Firmendaten auf den Markt geworfen werden? Denn soviel ist klar, wer ins Social Web will, öffnet der Welt die Firmentür – nur das die Einbrecher dann nicht mehr Klaus und Harry heißen, sondern Trojaner etc. Und überhaupt – warum soll man sich in Gefahr begeben, aufmachen, in etwas, dass man nicht kennt, dass Mühe und Investitionen bedeutet, solange der Karren noch nicht untergeht? Deswegen sind viele Unternehmer und Geschäftsführer unsicher – informieren ja, aber wirklich im Social Web mitmachen?

Social Web ist keine Kontaktbörse für Unternehmer
Fest steht, es gibt zahlreiche Agenturen, Berater und andere windige Hunde, die mit Ellbogentaktik jeden Unternehmer ins Social Web kicken. Ganz frei dem Motto: „Ihr Firmenglück finden Sie im Web – Sie müssen einfach nur kommunizieren, dort finden Sie neue Kunden. Und Investoren. Und geeignetes Personal. Und, und, und….Passieren wird Ihnen schon nichts – sich mitteilen kann ja jeder. Im Social Web dürfen Sie sie selbst sein!“

Und das ist unverantwortlich. Denn das Social Web ist wie jedes andere Medium ein ernstzunehmender Raum, in dem das Unternehmens-Image saftig badengehen kann. Und im Social Web sprechen Sie genauso wie mit anderen Medien Menschen an – oder versuchen es wenigstens. Wer aber einfach im Social Web rumpoltert und User mit Werbebotschaften penetriert, der schmeißt sein Geld aus dem Fenster. Die Netzgemeinde sucht sich nämlich selbst aus, mit wem sie redet oder wer sie kontaktieren darf.

Sie brauchen: Einen Fahrplan fürs Social Web
Wer ins Social Web geht, kommuniziert. Und Kommunikation muss wie in jedem anderen Medium strategisch geplant und umgesetzt werden – vorausgesetzt, man will von den Kommunikationsbemühungen profitieren. Und genau da ist das Hauptproblem der Unternehmenskommunikation allgemein, und für die Kommunikation im Social Web insbesondere:

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